Ökumene Ottobrunn

                                                                            

 

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                 Altarschmuck in St. Magdalena, Ottobrunn

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Corneliuskirche
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Stephan gelb

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Unser
gemeinsames
Ökumene-
Konto führt
die Pfarrei
St. Magdalena
unter Kto-Nr.
310 182 704
BLZ 70250150

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wir dankbar!

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      Stand: 26.06.2010

 

 

             Der 2. Ökumenische Kirchentag dankt allen,
       die mit ihrer Tatkraft zum Gelingen der Begegnung
                  der Konfessionen beigetragen haben.

 

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Ökumenisches Leben in Ottobrunn
 

Wir Ottobrunner Christen stellen mit Stolz und Freude fest: Ökumene hat bei uns Tradition! Tradition wiederum birgt in sich die Verantwortung, sinnvoll Begonnenes weiterzuführen. So ist es eine logische Folge, dass wir auch heute in Ottobrunn versuchen, Ökumene zu pflegen und zu leben.

Die ökumenische Bewegung strebt die Einheit der christlichen Kirchen an. Neben dem Bedürfnis, sich im Dialog über die gemeinsame Glaubensbasis näher zu kommen, bestand und besteht ebenso der Wunsch, im Alltag praktisch zusammen zu arbeiten. Und dies auch dann, wenn man über die Einzelheiten des Glaubens und der Kirchenverfassung noch nicht genügend Einigkeit erzielt hat, um eine Wiedervereinigung der Kirchen zu beschließen.

Das Bedürfnis der Zusammenarbeit zwischen Katholiken und Protestanten in Ottobrunn hatte sich aus sehr praktischen Erwägungen ergeben. Teile der Ortsgeschichte von Ottobrunn belegen dies in eindrucksvoller Weise.
 

Aus der Geschichte Ottobrunns

Das Waldgebiet der heutigen Gemeinde Ottobrunn wurde den Unterhachinger Bauern um das Jahr 1800 aus dem „Hechekirchner Forst“ als Ausgleich für verlorene Nutzungsrechte im Perlacher Forst als Eigentum zugeschlagen und damit auch das Gemeindegebiet (Rudolf Felzmann in „100 Jahre Siedlungsraum Ottobrunn“, S. 11). Die Bauern wurden Waldbauern. Über 100 Jahre blieb das Gebiet reiner Wald bis Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Besiedlung unseres heutigen Gemeindegebietes begonnen hat (Rudolf Felzmann, a.a.O.).

Als Namen für die neue Ansiedlung war von Unterhaching zunächst „Waldhaching“ oder „Neuhaching“ vorgeschlagen worden. Die  Siedler verwendeten die Namen „Ottokolonie“, „Ottohain“  und „Parkkolonie“, bis am 08.09.1913 die königliche Regierungsfinanzkammer den Namen „Ottobrunn“ vorgeschlagen hatte. Dieser Name wurde am 31. Januar 1921 vom Staatsministerium des Innern genehmigt (Dr. Jan Murken in „100 Jahre Siedlungsraum Ottobrunn“, S. 9).

Ein Münchener Reklamezettel aus der Ottobrunner Gründerzeit (Dietrich Grund  in „100 Jahre Siedlungsraum Ottobrunn“, S. 10) wirbt mit der Beschreibung:  

         “
10 km vom Stadtzentrum :: 5 Minuten westlich des neuen Bahnhofs ::
             Zukunftsreiche Lage :: Herrl. Wälder :: Ozonhaltige staubfreie Luft ::
             Empfehlenswertes Ansiedlungsgebiet :: Billigste Grundpreise der
             näheren Umgebung  Münchens :: Angenehmer Sommeraufenthalt ::
             Gute Gasthäuser :: Vergnügungs- und Kinderspielplatz vorhanden ::
             Laufendes Wasser und elektrisches Licht :: Bau einer Waldschule gesichert“.
 

Salettl

Von einer Kirche ist in diesem Reklamezettel keine Rede; eine solche war noch nicht vorhanden. Aber beim markanten Kilometerstein 10 der Rosenheimer Landstraße, dem Relikt der Salzstraße von Reichenhall nach München, stand der Gutshof „Schwaige“, der Wanderern und Fuhrleuten Rast und Erholung geboten hat. Dort haben die Ottobrunner Siedler auch in geistiger Weise Nahrung und Heil gefunden. Im Wirtsgarten des Gutshofes  Schwaige hatte Reichsrat von Finkh durch die Vermittlung des Gutsverwalters Eduard Klas den frommen Siedlern eine Laube, einen etwa 5 auf 10 Meter großen Pavillon, das sog. „Salettl“, zur Verfügung gestellt, damit dort Gottesdienst gefeiert werden konnte.

Sal Innenraum2 gifAm ersten Adventssonntag vor über 90 Jahren, es war der 1. Dezember 1918, war es endlich so weit. Die damaligen Siedler haben dort im „Salettl“, also auf dem heutigen Gemeinde-  gebiet von Ottobrunn, ihre erste Eucharistiefeier gestaltet. Bei grimmiger Kälte, Messwein und Weihwasser mussten im nahen Gasthaus aufgetaut werden, „benedizierte“  Dekan Haubenthaler aus Oberhaching das Not- kirchlein. Eine Woche lang bemühten sich die katholischen und evangelischen Christen der damaligen „Parkkolonie“, ihr Kirchlein, das der Hl. Familie geweiht worden war, respektabel auszustatten und zu schmücken. Freiwillig meldete sich Herr Benefiziat Friedrich Müller als Seelsorger, um mit den Siedlern Sonntag für Sonntag den Gottesdienst zu feiern, auch wenn es „Katzen hageln“ sollte (Therese Hörsgen in „Mein Ottobrunn“, Ausgabeheft 7/8,  Dezember 08 / Januar 09, S. 3).

In  geschwisterlicher Eintracht haben fortan Katholiken und Protestanten die Nutzung dieses ersten Gotteshauses geteilt. Bis 1921 diente diese erste Notkirche den Katholiken als Gottesdienstraum, zwei weitere Jahre den evangelischen Christen.

Das „Salettl“ wurde zum Geburtsort kirchlichen Lebens in Ottobrunn. St. Otto und St. Magdalena,  Michaelskirche und St. Albertus-Magnus finden dort gleichsam ihre Wurzeln.

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Gedenkstein

Seit Dezember 1997 erinnert auf Veranlassung der Herren Pfarrer i.R. Anton Zawadke und Theo Säugling ein Gedenkstein mit der Aufschrift

                                      
ERSTER  GOTTESDIENST AM 1. DEZ. 1918 IM
                               “SALETTL“ DES WIRTSGARTENS SCHWAIGE

an den Standort des ersten „Ottobrunner“ Notkirchleins an der heutigen Straßenecke Alte Landstraße / Haidgraben, der durch die prächtigen Kastanien- und Ahornbäume aus jener Zeit markiert wird.

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                             Lageplan “Salettl” (Skizze: Pfarrer A. Zawadke / Th. Säugling)

Am 1. Adventssonntag, den 30. November 2008, haben Vertreter und Mitglieder  der katholischen und evangelischen Kirchen in Ottobrunn auf Initiative von Frau Therese Hörsgen im Rahmen einer Ökumenischen Feierstunde an den Beginn des kirchlichen Lebens vor 90 Jahren gedacht - ein kirchliches Leben, das von Beginn an ökumenisch geprägt war. Diese Tatsache hat Pfarrer i.R. Anton Zawadke in seiner Ansprache besonders betont.

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               von rechts in erster Reihe:  Pfarrer i.R. Anton Zawadke, Junge (Name leider nicht bekannt),
               Theo Säugling, Dekan Mathis Steinbauer,  Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz, Renate Vierthaler,
                                                Winfried Seitz, Elfriede Groß und Therese Hörsgen


Die Grüße der politischen Gemeinde hat Erster Bürgermeister Thomas Loderer überbracht. Als Mitorganisator bekräftigte Theo Säugling den Wunsch, in 10 Jahren, also im Jahr 2018 die „100-jährige Erinnerung“ mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeinde Ottobrunn festlich gestalten zu können.

Platz


 

 

Daten gelebter Ortsökumene

Auf ihrer Homepage www.ottobrunn-katholisch.de berichtet die Pfarrei St. Albertus- Magnus unter der Rubrik „Über uns“:               
                           „22. Mai 1971    Erster ökumenischer Gottesdienst“.

Pfarrer Anton Zawadke von St. Otto und Pfarrer Alfred Lettenmeyer von der Michaelskirche weihen am 10. April 1976 gemeinsam ein Rettungsfahrzeug der Johanniter-Unfallhilfe Ottobrunn ein - siehe Münchner Merkur / Der Landkreis München vom 20.04.1976:

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JUH2 1976

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                                Pfarrer Anton Zawadke, Pfarrer Alfred Lettenmeyer
                                        und Ortsbeauftragter Theodor Säugling

                                                                
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In seiner Festschrift „50 Jahre St. Otto“ erinnert Pfarrer Anton Zawadke an den großen ökumenischen Festgottesdienst am 11. September 1977 auf der Wiese an der Eichendorffstraße aus Anlass der Jubiläumsfeier „75 Jahre Siedlungsraum Ottobrunn“.

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         von links: Pfarrer Gerhard Vogel, Pfarrer Alexander Siebenhärl, Pfarrerin Toni Lutz-Kopp,
                                              Pfarrer Anton  Zawadke und Pfarrer Hartmut Langner


Am 22. September 1977 findet der erste ökumenische Schulanfangsgottesdienst statt.

Es folgt am 21. Oktober 1978 die erste ökumenische Trauung in St. Magdalena  durch Herrn Pfarrer Alexander Siebenhärl und Frau Pfarrerin Toni Lutz-Kopp.

Seit 1978: ökumenisch gestalteter Weltgebetstag der Frauen in Ottobrunn.

Pfarrer Gerhard Vogel von der Michaelskirche und Pfarrer Anton Zawadke von St. Otto  weihen gemeinsam am 07. April 1979 zwei Rettungsfahrzeuge der Johanniter-Unfallhilfe Ottobrunn ein - siehe Münchner Merkur / Der Landkreis München vom 21./22.04.1979:

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... und der Süd Ost Kurier berichtet am 20.04.1979:
JUH2 1979

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Am 30. Juli 1979 feiern der katholische Pfarrer Alexander Siebenhärl und der evangelische Pfarrer Gerhard Vogel in St. Magdalena für die Schule an der Lenbachallee den ersten ökumenischen Schuljahresschlussgottesdienst. Dies wird zur Tradition u.a. für die Schule an der Friedenstraße bis in heutige Tage. 

Am 25. August 1979 hält Pfarrer Alexander Siebenhärl gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Stritar seine erste ökumenische Trauung in der evangelischen Michaelskirche.

Ökumenische Gottesdienste feiern „Ottostüberl“ und „Club 70“.

Der Ortsverband Ottobrunn der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. wirkt “10 Jahre” und lädt am 25. Oktober 1980 zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Pfarrkirche St. Otto.

Auf Anregung von Bürgermeister Dr. Horst Stähler-May schließen sich am 10. November 1980 die drei katholischen Pfarreien, die evangelische Pfarrei, das Sozialwerk, der Diakonieverein, die Johanniter-Unfallhilfe usw. zur Arbeitsgemeinschaft "Nachbarschaftshilfe" zusammen.

Im Anschluss an die Eröffnung und Einweihung des Parkfriedhofes in Ottobrunn am 24. Juli 1981 findet nahezu jährlich bis heute am Allerheiligentag in der Aussegnungshalle eine ökumenische Andacht mit anschließender Gräbersegnung statt.

Ab 1982 nehmen Pfarrer Anton Zawadke und Pfarrer Gerhard Vogel bzw. später Dekan Wolfgang Schwandner gemeinsam die Einweihungen von Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Ottobrunn vor. Das nachfolgende Lichtbild mit der Ersten Bürgermeisterin Frau Prof. Dr. Sabine Kudera und dem Kommandanten Roland Aumüller ziert die Titelseite des Informationsheftes “Gemeinde Ottobrunn, Nr. 26 / April 2003”:

FAuto Weihe 2003

In St. Magdalena wird am 20. Februar 1983 der erste ökumenische Passionsgottesdienst gefeiert.

Im Pfarrsaal von St. Otto findet am 22. Februar 1983 eine erste ökumenische Gesprächsrunde statt. Ansporn war das Lutherjahr 1983 (Therese Hörsgen berichtet im Pfarrbrief St. Otto  von Ostern 1983). Zum zweiten Treffen des  Gesprächskreises „Ökumene“ der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden hatte Pfarrer Gerhard Vogel am 25. Oktober 1983  seine Pfarrkollegen  Alexander Siebenhärl und Anton Zawadke mit jeweiligen Pfarrgemeinderatsmitgliedern ins Gemeindehaus der Miachaelskirche eingeladen (Originalprotokoll vom 25. Oktober 1983 mit Anwesenheitsliste). 

Der erste ökumenische Gottesdienst anlässlich des Weltgebetstages der Frauen wird am 4. März 1983 in St. Magdalena ausgerichtet.

Eine ökumenische Passionsandacht findet am 24. Februar 1985 in der evangelischen Michaelskirche statt; Pfarrer Alexander Siebenhärl hält die Predigt. Am 3. März 1985 predigt Pfarrer Gerhard Vogel während der ökumenischen Passionsandacht in St. Magdalena.

Ab 1984 bis Anfang der 90iger Jahre feiert die Schule an der Friedensstraße in St. Otto zur Adventszeit ökumenische Schulgottesdienste und in der Passionszeit ökumenische Passionsandachten in der Michaelskirche. 

Ende der 90iger Jahre predigen Dekan Wolfgang Schwandner und Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz gegenseitig  in den Pfarrkirchen St. Albertus-Magnus und Michaelskirche.

Buß- und Bettag in der Michaelskirche: seit 1999 ökumenisch gefeiert zusammen mit St. Magdalena.

06.04.2001: Ökumenischer Jugendkreuzweg

“100 Jahre Siedlungsraum Ottobrunn”: Zum Abschluss der Festwoche feiern die Ottobrunner am 15. September 2002 auf der Eichendorffwiese zusammen mit (siehe Bild unten von links) Dekan Wolfgang Schwandner, Pfarrer Anton Zawadke und Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz einen Ökumenischen Festgottesdienst.

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Ökumenisches Abendlob mit anschließender thematischer Begegnung - erstmals 2007 in St. Magdalena

05. Juli 2009: Bei strahlendem Sonnenschein feiert Ottobrunn und die Pfarrei St. Otto im Rahmen des Pfarrfestes das 50jährige Priesterjubiläum des beliebten und allseits sehr geschätzten Pfarrers Anton Zawadke.        
Wir erinnern uns gern an dieses Fest:
 

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14-06-2009 Pfarrfest u  Priesterjubiläum 036
14-06-2009 Pfarrfest u  Priesterjubiläum 114
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                              Fotos: Franz Stepan

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Wir alle sagen Dank und wün- schen unserem Pfarrer Anton Zawadke von Herzen alles Gute!

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von links:   Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz, Pfarrer i.R. Anton Zawadke, Dekan i.R. Wolf- gang Schwandner Pastoralreferent Alexander Kiernberger und Seelsorgehelferin Brigitte Klausen-Nottmeyer

Ökumenische Pilgerreisen unter fachkundiger Leitung von Dekan i.R. Wolfgang Schwandner und Pfarrer Christoph Nobs
 
- vom 02. bis 07. Oktober 2006 zum hl. Franziskus nach Assisi und hl.
  Benedikt nach Nursia:

Assisi 03.10.06

- vom 13. bis 19. Mai 2009 nach Rom:

Feuerwerk

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und
- vom 21. bis 25. September 2009 nach Thüringen auf den Spuren von
  Martin Luther und der Heiligen Elisabeth:
vierundvierzig ökumenisch gesinnte Männer und Frauen aus Ottobrunn und Riemerling waren bei einem Wochenausflug nach Thüringen unterwegs. Unter der fachkundigen Leitung von Dekan i.R. Wolfgang Schwandner und Pfarrer Christoph Nobs besuchten wir zentrale Plätze des Wirkens von Martin Luther wie Eisenach, Erfurt und Wittenberg. Ebenfalls begegnet sind wir der hl. Elisabeth in Eisenach und auf der Wartburg, wo sich das “Rosenwunder” ereignet hatte.
                                                                         
Elisabeth


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2010: Von einer wunderschönen Pilgerreise nach Rom unter sach- und fachkundiger Leitung von Dekan i.R. Wolfgang Schwandner sind wir wohlbehalten zurückgekehrt. 43 Pilger aus unterschiedlichen Pfarrgemeinde, nämlich Jubilatekirche, St. Bruder Klaus, St. Albertus Magnus, St. Otto und St. Magdalena haben die Ewige Stadt vom 05. bis 11. April 2010 besucht. Es war ein Erlebnis besonderer Art.

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                                                                                      Ostia Antica

Seit Juni 2008 gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit: monatliche Gemeindebroschüre mit dem Titel “Mein Ottobrunn”, die an alle Haushalte verteilt wird.

Seit 31.03.2009: Homepage “www.oekumene-ottobrunn.de”

2010: Ökumenische Erwachsenenbildung: neues Konzept mit 4 geplanten gemein- samen Veranstaltungen pro Jahr.

Ein Erlebnis:
                             2. Ökumenischer Kirchentag in München
                                     vom 12. bis 16. Mai 2010


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                                                 Altarschmuck in St. Magdalena

a) In Ottobrunn empfangen wir Kirchentagsbesucher in vielen Privatquartieren, die Angelika Denig/St. Otto organisiert hat. Desweitern betreuen insgesamt 90 fleißige Helfer/innen aus allen Ottobrunner Pfarreien Übernachtungsgäste aus Bulgarien, Franken, Thüringen und Sachsen in Sammelquartieren, nämlich 193 Gäste im Gymnasium Ottobrunn und 127 Besucher in der Carl-Steinmeier-Volks-und Hauptschule Riemerling. Die Organisation oblag den Gemeindebeauftragten Monika Kaukal für St. Magdalena mit Hohenbrunn, Doris Popp für die Michaelskirche und Theo Säugling für die Pfarreiengemeinschaft St. Albertus Magnus und St. Otto.

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b) Die “Ökumene Ottobrunn” präsentierte ihre Aktivitäten unter der Federführung von Ina Kesseler/Michaelskirche und Ursula Werner/St. Magdalena auf der AGORA in München-Riem (Halle A6, Stand F07). Mittelpunkt des Ausstellungsstandes war unsere Ökumene-Glocke. Zu unserer aller Freude ließ es sich seine Exzellenz, Erzbischof Reinhard Marx, nicht nehmen, die Glocke bei seinem Besuch tatkräftig anzuschlagen.
  
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          Seine Exzellenz, Erzbischof Reinhard Marx, im Gespräch mit Ursula Werner und Christa Remig
  

Bis heute hat sich eine Vielzahl ökumenischer Veranstaltungen in Ottobrunn entwickelt:

-- Ökumenisches Friedensgebet, das die Frauen Ottobrunns
    seit 17 Jahren durchführen, abwechselnd in allen Pfarreien in Ottobrunn,
-- Ökumenisches Abendgebet
-- Ökumenische Pilgerfahrten
-- Ökumenische Exerzitien im Alltag
-- Ökumenische Taizé-Andacht
-- Weltgebetstag
-- Ökumenischer Gesprächskreis für trauernde Angehörige
- übernommen nun
    vom Hospizkreis
-- Ökumenische Kinderbibeltage
, erstmals 1998 in Michaelskirche/St. Magdalena,
-- Treffpunkt Ökumene seit 13.10.2007, jeden ersten Samstag im Monat im Pfarrsaal
    St. Otto

und nicht zu vergessen unser jährlicher Ökumenischer Gottesdienst im Freien (mehr hierzu auf der Seite  „Ökumenischer Gottesdienst“).

Mögen alle diese unsere Unternehmungen dazu beitragen, sich gegenseitig kennen und achten zu lernen, um sich näher zu kommen. Denn die Hoffnung lebt:

                                     
„Damit sie alle eins seien“.

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Mit dieser kurzen Abhandlung, die auf Aufzeichnungen der Pfarrei St. Magdalena (siehe www.st-magdalena-otn.de), auf Erinnerungen von Frau Therese Hörsgen und auf eigenen Kenntnissen beruht, wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Anregungen nehme ich gerne entgegen und führe gebotene Ergänzungen durch.


31. März 2009 und ff
Theo Säugling
ehem. Mitglied des PGR St. Otto

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