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Salettl Von einer Kirche ist in diesem Reklamezettel keine Rede; eine solche war noch nicht vorhanden. Aber beim markanten Kilometerstein 10 der Rosenheimer Landstraße, dem Relikt der Salzstraße von Reichenhall nach München, stand der Gutshof „Schwaige“, der Wanderern und Fuhrleuten Rast und Erholung geboten hat. Dort haben die Ottobrunner Siedler auch in geistiger Weise Nahrung und Heil gefunden. Im Wirtsgarten des Gutshofes Schwaige hatte Reichsrat von Finkh durch die Vermittlung des Gutsverwalters Eduard Klas den frommen Siedlern eine Laube, einen etwa 5 auf 10 Meter großen Pavillon, das sog. „Salettl“, zur Verfügung gestellt, damit dort Gottesdienst gefeiert werden konnte.
Das „Salettl“ wurde zum Geburtsort kirchlichen Lebens in Ottobrunn. St. Otto und St. Magdalena, Michaelskirche und St. Albertus-Magnus finden dort gleichsam ihre Wurzeln.
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Daten gelebter Ortsökumene
Pfarrer Anton Zawadke, Pfarrer Alfred Lettenmeyer und Ortsbeauftragter Theodor Säugling In seiner Festschrift „50 Jahre St. Otto“ erinnert Pfarrer Anton Zawadke an den großen ökumenischen Festgottesdienst am 11. September 1977 auf der Wiese an der Eichendorffstraße aus Anlass der Jubiläumsfeier „75 Jahre Siedlungsraum Ottobrunn“. von links: Pfarrer Gerhard Vogel, Pfarrer Alexander Siebenhärl, Pfarrerin Toni Lutz-Kopp, Pfarrer Anton Zawadke und Pfarrer Hartmut Langner Am 22. September 1977 findet der erste ökumenische Schulanfangsgottesdienst statt. Es folgt am 21. Oktober 1978 die erste ökumenische Trauung in St. Magdalena durch Herrn Pfarrer Alexander Siebenhärl und Frau Pfarrerin Toni Lutz-Kopp. Seit 1978: ökumenisch gestalteter Weltgebetstag der Frauen in Ottobrunn. Pfarrer Gerhard Vogel von der Michaelskirche und Pfarrer Anton Zawadke von St. Otto weihen gemeinsam am 07. April 1979 zwei Rettungsfahrzeuge der Johanniter-Unfallhilfe Ottobrunn ein - siehe Münchner Merkur / Der Landkreis München vom 21./22.04.1979: ... und der Süd Ost Kurier berichtet am 20.04.1979: |
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Am 30. Juli 1979 feiern der katholische Pfarrer Alexander Siebenhärl und der evangelische Pfarrer Gerhard Vogel in St. Magdalena für die Schule an der Lenbachallee den ersten ökumenischen Schuljahresschlussgottesdienst. Dies wird zur Tradition u.a. für die Schule an der Friedenstraße bis in heutige Tage.
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In St. Magdalena wird am 20. Februar 1983 der erste ökumenische Passionsgottesdienst gefeiert. |
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Ökumenisches Abendlob mit anschließender thematischer Begegnung - erstmals 2007 in St. Magdalena |
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Ökumenische Pilgerreisen unter fachkundiger Leitung von Dekan i.R. Wolfgang Schwandner und Pfarrer Christoph Nobs |
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- vom 13. bis 19. Mai 2009 nach Rom:
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2010: Von einer wunderschönen Pilgerreise nach Rom unter sach- und fachkundiger Leitung von Dekan i.R. Wolfgang Schwandner sind wir wohlbehalten zurückgekehrt. 43 Pilger aus unterschiedlichen Pfarrgemeinde, nämlich Jubilatekirche, St. Bruder Klaus, St. Albertus Magnus, St. Otto und St. Magdalena haben die Ewige Stadt vom 05. bis 11. April 2010 besucht. Es war ein Erlebnis besonderer Art. |
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Seit Juni 2008 gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit: monatliche Gemeindebroschüre mit dem Titel “Mein Ottobrunn”, die an alle Haushalte verteilt wird. |
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Ökumenische Elsaßreise vom 12. bis 17.September 2010: |
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Ökumenische Lutherreise 2010: |
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ökumenisch unterwegs "Auf den Spuren des Konzils von Trient" Vierundvierzig ökumenisch interessierte Personen aus den Pfarreien in Ottobrunn, Waldperlach, Putzbrunn und Hohenbrunn waren in Südtirol unterwegs auf den Spuren des Trienter Konzils (1445-1463). Die ökumenische Reise setze die kirchen- und konfessionsgeschichtliche Spurensuche fort, die mit anderen Reisen zuvor schon in Rom, Assisi, Konstanz, Basel, St. Gallen und im Elsass durchgeführt wurde. Das Konzil von Trient reagierte auf die seit mehrere Jahrhunderte virulente Forderung einer "Reform der Kirche an Haupt und Gliedern" und konnte auch einige Erfolge buchen. Letztlich trug es aber nicht zur Verständigung bei, sondern war der Anfang der "Gegen-Reformation", die eine Rekatholisierung Europas notfalls auch mit militärischen Mitteln zum Ziel hatte. Christoph Nobs, Pfarrer
Pilgergruppe vor der Engelsburg, Kloster Neustift/Südtirol |
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