Ökumene Ottobrunn

                                                                            

2. Kirchentag Text
Öku
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      Zum  2. Ökumenischen  Kirchentag  empfängt
      Ottobrunn Gäste, die untergebracht werden in
     
Gemeinschaftsquartieren und Privatquartieren.

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     Siehe Seite “2. Ökum. Kirchentag  /  Helfer + Quartiere”

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Stand: 01.03.2010

 

 

 

 

 

 

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Lageplan Ottobrunn



Katholische Pfarrkirche
St. Otto

War2. Notkirchlein 2 die erste Notkirche im „Salettl“ nur ein Provisorium, konnte im Sommer 1920 auf dem Platz der heutigen Pfarrkirche St. Otto neben der Schulbaracke mit dem Bau der zweiten (katholischen) Notkirche begonnen werden. Am 23. Januar 1921, dem Patroziniumsfest der heiligen Familie, hat Seine Exzellenz Erzbischof Dr. Michael von Faulhaber die feierliche Einweihung der Waldkirche im Rahmen einer Pontifikalmesse vollzogen.

Auf der Titelseite der Münchener Vorort-Zeitung vom Januar 1921, die die Einweihung der Waldkirche zur Hl. Familie angekündigt hat, hat die Evangelische Gemeinde geschrieben:

 „Dank dem schönen Zusammenarbeiten mit den Katholiken ist es möglich, die lange gehegte Einrichtung eines protestantischen Gottesdienstes zu verwirklichen, indem die bisherige Notkirche im Gutshof Schwaige, vorbehaltlich des Eigentumsrechts von Herrn Reichsrat Finkh, also die Einbauten, Licht und Turm käuflich übernommen wurde. Die Übergabe ist bereits durchsprochen und erfolgt nach dem Frühgottesdienst am nächsten Sonntag endgültig. – Der protestantische Kirchenbauverein beteiligt sich an der Einweihungsfeier der katholischen Kirche. Allgemeiner Treffpunkt 8 Uhr am Waldschlößl (Zugs-Aufstellung).“ 

Als erste Seelsorger sind zu nennen Benefiziat Friedrich Müller und Expositus Dr. Anton Möderl; diesem folgte 1926 Expositus Johann Keller und am 30. Juni 1929 Expositus Otto Mayer.

Am 1. Januar 1935 wurde die Expositur Ottobrunn mit über 1100 Katholiken  zur eigenständigen Pfarrkuratie erhoben. Das Notkirchlein war nicht mehr ausreichend und so wurde eine  neue Kirche gebaut. Nach der Grund- steinlegung durch Prälat G. Böhmer am  6. September 1936 konnte die Pfarrkirche St. Otto bereits am 11. April 1937  von Kardinal Dr. Michael von Faulhaber geweiht werden.

Als Seelsorger folgten 1939 Pfarrkurat Anton Ferstl (bis 1950), Pfarrer Ludwig Krempl (bis 1969) und sodann Pfarrer Anton Zawadke (bis 01.12. 2007). Ab 1. September 2008 hat Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz die Leitung der neugebildeten Pfarreiengemeinschaft St. Albertus-Magnus und St. Otto übernommen.

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Katholische Pfarrkirche
St. Magdalena

Die Kirchenstiftung St. Magdalena in Ottobrunn wurde am 17. März 1958 durch das erzbischöfliche Ordinariat in München errichtet.  Kaplan Alexander Siebenhärl, seit 15.12.1952 in St. Otto als Kaplan tätig, wurde am 01.04.1959 als Kurat mit der Errichtung der Kuratie St. Magdalena beauftragt. Zur neuen Seelsorgestelle gehört  Ottobrunn östlich der Bahn und ganz Riemerling.

CIMG7188aAm 29. September 1959 wird mit dem Neubau der Pfarrkirche St. Magdalena begonnen und am 30. Oktober 1960 konnte die  Kirchweihe durch Kardinal Joseph Wendel vollzogen werden. Zugleich wurde die Kuratie zur Pfarrkuratie und schließlich am 1. Januar 1963 durch Erzbischof Julius Kardinal Döpfner zur Pfarrei erhoben. Pfarrkurat Alexander Siebenhärl wird zum Pfarrer ernannt und am 22. September 1971  zum ersten Dekan des Dekanates Ottobrunn gewählt.

P. Günther Stadlbauer PA nimmt am 1. September 1995 seine Tätigkeit als hauptamtlicher Pfarradministrator in der Pfarrei auf. Ihm steht Pastoralreferent Josef Germeier zur Seite.

Die Pfarrei bekommt einen neuen Pfarrer: P. Christoph Nobs SMB wird  ab 1. April 2002  zum priesterlichen Leiter der Seelsorge im Pfarrverband St. Magdalena und St. Stephanus, Hohenbrunn bestellt. Er wird schließlich am 1. September 2006 zum Pfarradministrator der beiden Pfarreien ernannt.

Geistlicher Rat Alexander Siebenhärl verstirbt am 12. Juni 2008 im 88. Lebensjahr.

ÖK Stephan 230309


 

Evangelisch-lutherische Pfarrkirche
Michaelskirche

Zurück zum „Salettl“ – dieses war letztlich für die wachsende Zahl der Gottesdienstbesucher zu klein geworden und wurde schließlich aus Pietätsgründen abgerissen (Therese Hörsgen, a.a.O.), nachdem die Protestanten für die damals etwa 330 Gemeindemitglieder am 24. Juni 1928 ihre erste feste Kirche, die „Waldkirche“, in der ehemaligen Turnhalle in der späteren Gartenstraße bezogen haben. Unter Vikar Ernst Borger wurde die evangelische Gemeinde im Jahr 1949 „Exponiertes Vikariat Neubiberg- Ottobrunn“, das 1952 unter  Pfarrer  Alfred  Lettenmeyer in eine Pfarrstelle mit Sitz Ottobrunn umgewandelt worden ist.  

CIMG7198aAm 1. Februar 1956 wurde diese Pfarrstelle die eigenständige „Evan- gelisch-Lutherische Kirchengemeinde Ottobrunn“.  Im Jahr 1962 erfolgte die Grundsteinlegung zur Michaelskirche; sie ist am 15. März 1964 eingeweiht worden.

Nach 25 Jahren Dienst geht Pfarrer Alfred Lettenmeyer 1977 in den Ruhestand und Pfarrer Gerhard Vogel übernimmt die Stelle des ersten Pfarrer in Ottobrunn; gleichzeitig erhält Pfarrerin Toni Lutz-Kopp die freie Vikarstelle.

20 Jahre lang war Dekan Wolfgang Schwandner Pfarrer in der Michaelskirche, als er im Juli 2007 in den Ruhestand verabschiedet worden ist. (Im selben Jahr verabschiedeten sich auch Pfarrer Johannes Minkus und Herr Martin Zöbeley.) Als Seelsorger trat Kirchenrat Mathis Steinbauer am 1. Oktober 2007 sein Pfarramt in der Michaelskirche an und wurde kurz darauf am 07. Oktober 2007 zum Dekan des Prodekanats München-Südost gewählt.

Im Sommer 2008 wurde Pfarrerin Lutz-Kopp verabschiedet. Die weiteren Pfarrstellen besetzen Pfarrer Olaf Stegmann und seit 1. November 2008 Pfarrerin Stefanie Wist.

 

 

Katholische Pfarrkirche
St. Albertus-Magnus

Im Dezember 1970 beauftragt Erzbischof Julius Kardinal Döpfner den damals bei MBB arbeitenden Priester Herbert Rauchenecker mit dem Aufbau einer neuen Kirchengemeinde. Die Seelsorgestelle „Ottobrunn III – Ottosäule“ (Kuratie) wird am 1. Januar 1971 errichtet und durch Erzbischof Julius Kardinal Döpfner am 01. August 1974 von den Pfarreien St. Otto / Ottobrunn und  St. Johannes d.T. / Taufkirchen abgetrennt. Eine Holzbaracke diente als erster Gottesdienstraum.

Für eine neue Pfarrkirche wurdeÖK Alb-Magnus 230309 der Grundstein am 20. März 1976 gelegt. Die Kirchweihe vollzog am 02. Oktober 1977 der heutige Papst Benedikt XVI. als Erzbischof Joseph Kardinal Ratzinger. Gleichzeitig wurde Pfarrkurat Herbert Rauchenecker zum Pfarrer ernannt.

Als neue Pfarrer folgten 1980 Hubert Hinxlage und 1981 Pfarrer Erwin Obermeier. Am 16. No- vember 1997 wurde Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz durch Dekan Dr. Franz Schubert in sein neues Kirchenamt eingeführt.

Unter dem Namen “Dekanat Ottobrunn” werden ab 01. Juni 2004 die Dekanate Ottobrunn und Hachinger Tal strukturell zusammengeführt. Neuer Dekan wird Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz. Auf der Dekanats-Wahlversammlung am 09. Juni 2005 werden GR Pfarrer Helmut Fried (St. Johannes der Täufer, Taufkirchen) zum Dekan und Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz zu dessen Stellvertreter gewählt.   
 
Ein bedeutsames Datum markiert der 01. September 2008:  Die Pfarreien St. Albertus-Magnus und St. Otto (mit insgesamt etwa 5.500 Katholiken) gründen die "Pfarreiengemeinschaft Ottobrunn" unter der Leitung von Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz. Diesen Bund besiegelt Regionalbischof Engelbert Siebler mit der feierlichen Eucharistiefeier an 28. September 2008 in der Pfarrkirche St. Albertus-Magnus.

                                                                                                                                                                 Theo Säugling

                                          
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